Espressomühle. Frischer Genuss in jeder Tasse!
Geschrieben von admin am 30. November 2009 | Abgelegt unter Espressomaschine
Für den perfekten Espresso ist eine gute Espressomühle ebenso wichtig wie der richtige Kaffee. Denn der Mahlgrad der Kaffeebohne entscheidet maßgeblich über die Qualität und das Aroma des Espressos.
… Mahlgrad der Espressomühle
Der Mahlgrad des Kaffees ist dabei wichtig für die Druckentwicklung bei der Zubereitung: Ist die Körnung des gemahlenen Kaffees zu fein, kann der Wasserdampf den Kaffee nicht durchdringen; eine zu grobe Mahlung läßt den Wasserdampf zu schnell hindurch, es werden kaum Aromen gelöst.
Eine gute Espressomühle sollte daher verschiedene Mahlgrade anbieten, denn jede Espressomaschine und jeder Espressoautomat braucht einen bestimmten Mahlgrad, um einwandfrei den höchsten Genuss zu bereiten. Daher sollte man seine neue Maschine stets mit verschiedenen Mahlgraden direkt aus der Espressomühle testen, bis das richtige Verhältnis aus Mahlgrad und Brühdruck erreicht ist.
Warum frisch mahlen?
Die geröstete Kaffeebohne dient als natürlicher Schutz für die in der Bohne enthaltenen Aromen in Form von ätherischen Ölen. In der Espressomühle frisch gemahlen setzt der Kaffee diese Aromen frei und es entsteht die charakteristische feine Crèma. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich jedoch schnell in Kontakt mit dem in der atmosphärischen Luft enthaltenen Kohlendioxid. Daher empfehlen Espresso-Gourmets, den Kaffee stets nur portionsweise zu mahlen.
Espressoröstungen sind in der Regel etwas kleiner und härter als normale Kaffeebohnen, daher sollte eine gute Espressomühle über ein robustes Scheiben- oder Kegelmahlwerk verfügen und die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Mahlgrade zu wählen. Dabei empfehlen sich stufenlose Espressomühlen besonders, da man den Mahlgrad so jeweils optimal der Kaffeesorte und dem gewünschten Ergebnis entsprechend einstellen kann.
Dabei gibt es gute Espressomühlen für den Hausgebrauch bereits ab etwa 150 Euro, für die gewerbliche Nutzung sollte man schon in ein etwas leistungsfähigeres Modell investieren. So gibt es beispielsweise Geräte mit Siebträger, die allerdings über keine integrierte Mühle verfügen. Der Siebträger wird hier extern mit der gemahlenen Portion befüllt, um dann manuell getampert und in die Espressomaschine eingeschraubt zu werden.
Bei fast allen Kaffeevollautomaten und Espressoautomaten ist eine Espressomühle in der Regel integriert. Oft verfügen besonders die großen Espressoautmaten zudem über eine automatischen Portionierer, sodass bei geringer Wartung eine große Anzahl frischer Espressi auf Knopfdruck zubereitet werden können.
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